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Grimme trifft die Branche
Anhand des beim 47. Grimme-Preis 2011 prämierten Films "Im Angesicht des Verbrechens" unter der Regie von Dominik Graf, werden Fragen zu Idee, Produktion und Schauspielführung sowie zu Qualitätsansprüchen erörtert.
Die Veranstaltungsreihe "Grimme trifft die Branche", die das Grimme Institut in Kooperation mit dem Institut für Schauspiel, Film- und Fernsehberufe" (iSFF) an der VHS Berlin Mitte entwickelt und durchführt, hat am 24.11. 2011 zum vierten Mal stattgefunden. Anhand Dominik Grafs zehnteiligem Mafia Epos "Im Angesicht des Verbrechens" wurden Qualitätsansprüche deutscher TV Produktionen erörtert.
Mit ca.150 Film- und Fernsehschaffenden, die in der Deutschen Kinemathek, Museum für Film und Fernsehen in Berlin zusammengekommen waren, war die Veranstaltung ein voller Erfolg.
In dem vollbesetzten Saal fanden angeregte Diskussionen statt, die den preisgekrönten Mehrteiler nicht nur als Ganzes reflektierten, sondern auch den Einzelleistungen der Mitwirkenden Aufmerksamkeit schenkten.
Zwei Themen standen im Fokus des Interesses. Zum einen ging es um Regieansprüche, Produktionszwänge und Sendervorgaben. Auf dem Podium diskutierten unter der Leitung von Dr. Ulrich Spies, Referatsleiter des "Grimme-Preises", Dominik Graf (Regie), Rolf Basedow (Buch), Wolf-Dietrich Brücker (Redaktion) und die Producerin Katrin Bullemer. Schnell wurde klar, dass alle Beteiligten von der Qualität der Produktion so überzeugt waren, dass die mit dem Mammutprojekt verbundenen Herausforderungen gemeistert werden konnten. Durch das Engagement der Mitwirkenden konnten so z.B. Szenen realisiert werden, die schier unlösbare Anforderungen an die Ausstattung stellten. Hier wird deutlich, wie sehr jedes Detail berücksichtigt wurde und gerade das macht die Qualität der Produktion aus.
Zum anderen wurde das Thema Schauspielerführung beleuchtet. Auf dem Podium diskutieren Domink Graf und die Darsteller Max Riemelt, Ronald Zehrfeld, Alina Levshin und Ulrike Claudia Tscharre. Anna Barbara Kurek, Professorin der HFF moderierte. Es ging um das bisher viel zu wenig beleuchtete Verhältnis von Regisseur und Schauspieler und dessen Bedeutung für die Rolleninterpretation. Deutlich wurde, dass herausragende Leistungen der Darsteller nur in einem Klima des Vertrauens, das Raum für eine freie Entfaltung lässt, entstehen können. Dies bedeutet jedoch keineswegs, dass sich die Schauspieler selbst überlassen bleiben. Das Geheimnis der Erfolgs ist vielmehr die intensive Auseinandersetzung des Regisseurs mit seinen Darstellern."Man verliebt sich als Regisseur in seine Darsteller", so Dominik Graf". Jede noch so kleine Rolle wird in Einzelgesprächen vorbesprochen und dann geprobt. Wobei die Kunst des Regisseurs auch darin besteht zu erkennen, welche Regieanweisungen geeignet sind, den jeweiligen Schauspieler zu einer glaubwürdigen Interpretation seiner Rolle zu führen.
Die Qualität von Grafs preisgekröntem Meisterwerk wurde darüber hinaus von Uwe Kammann, Direktor des Grimme-Instituts und Dr. Jutta Wiegmann, Leiterin des iSFF durch Redebeiträge gewürdigt. Volker Bergmeister, Journalist und Grimme-Juror erläuterte die Begründung für die Vergabe der mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten TV-Serie "Im Angesicht des Verbrechens".
An die rege Publikumsdiskussion schloß sich ein Empfang an, der die Möglichkeit zu weiterführenden Gesprächen gab. Alle Besucher nutzten die Möglichkeit des Austausches ausgiebig und äußerten den Wunsch nach Fortführung der Veranstaltung.
Dem gehen wir gerne nach. Die Veranstaltungsreihe "Grimme trifft die Branche" wird einmal jährlich durchgeführt. In Berlin wird sie, so iSFF-Leiterin Jutta Wiegmann, mindestens alle zwei Jahre stattfinden.
Grimme trifft die Branche

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir freuen uns, Sie nunmehr zur 4. Veranstaltung der Reihe „Grimme trifft die Branche“ - diesmal wieder in und nach Berlin - einladen zu dürfen.
Ziel der Reihe ist es, einmal jährlich die Kriterien für die Vergabe von Grimme-Preisen und die Beurteilung von Fernsehqualität anhand einer aktuell mit dem Grimme-Preis prämierten Fernseh-Produktion mit Fachleuten aus der Film- und TV-Branche zu diskutieren. Ausgewählt wurde in diesem Jahr die ARD-Serie "Im Angesicht des Verbrechens" unter der Regie von Dominik Graf.
Termin:
Donnerstag, den 24. November 2011
16.00 - 17.40 Uhr Vorführung von zwei Folgen der Serie (Teilnahme optional)
18.00 - 20.30 Uhr Podiumsgespräche und Diskussion (anschließend Empfang)
Ort:
Deutsche Kinemathek, Museum für Film und Fernsehen, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin
Gemeinsame Veranstalter und Kooperationspartner sind das Grimme-Institut und das Institut für Schauspiel, Film- und Fernsehberufe an der VHS Berlin Mitte (iSFF). Auf dem Podium diskutieren neben Dominik Graf und Machern des Films (Drehbuch, Produktion, Sendervertreter) auch einige prominente Schauspielerinnen und Schauspieler der Serie „Im Angesicht des Verbrechens“ sowie Mitglieder der Nominierungskommission und Jury des 47. Grimme-Preises (Volker Bergmeister,
Prof. Anna Kurek), die diese Produktion ausgezeichnet haben.
Im Fokus der Debatte stehen Fragen zu Idee und Produktion, Casting und Schauspielführung, zu Qualitätsansprüchen an Fernsehproduktionen und wie diese in dem preisgekrönten Film eingelöst wurden. Das anwesende Fachpublikum soll in die Diskussion mit einbezogen werden.
Bitte melden Sie sich wegen der begrenzten Platzzahl frühzeitig bis spätestens 28. Oktober an (siehe den beiliegenden Antwort-Vordruck). Das genaue Programm werden wir Ihnen Anfang November zusenden.
Wir würden uns freuen, Sie am 24. November bei uns als Gast begrüßen zu dürfen!
Mit freundlichen Grüßen
Uwe Kammann,
Direktor Grimme-Institut
Dr. Ulrich Spies,
Leitung Grimme-Preis
Dr. Jutta Wiegmann,
Leitung iSFF
Grimme trifft die Branche
Grimme-Institut in Kooperation mit dem iSFF
Linienstr. 162, 10115 Berlin, Telefon: 030 9018 374 43

Grußwort
zum 2. Semester 2011
Leitung iSFF
Dr. Jutta Wiegmann
Sehr geehrte Damen und Herren,
das 2. Semester 2011 steht vor der Tür und ich möchte Sie dazu herzlich willkommen heißen. Wir haben wieder ein umfangreiches Weiterbildungsangebot für Film- Fernsehschaffende und Darsteller entwickelt. Unsere Dozentinnen und Dozenten sind ausgewiesene Branchenprofis und freuen sich darauf, Sie bei der Verwirklichung Ihrer beruflichen Ziele zu unterstützen. Hier können Sie wichtige berufliche Kontakte knüpfen und Insider-Wissen für sich nutzen.
Unsere Lehrgänge und Kurse sind anspruchsvoll und praxisorientiert. Schauspieler und Musicaldarsteller haben hier die Gelegenheit, ihr Können mit Unterstützung von herausragenden Regisseuren, Schauspiellehrern und Coaches zu verfeinern. Darüber hinaus erhalten sie das Rüstzeug, sich in der Branche gezielt zu positionieren.
Unsere Lehrenden im Bereich Film-Fernsehberufe vermitteln kompetent berufsspezifische Fachinhalte unter Berücksichtigung zukünftiger Erfordernisse. Sie schaffen darüber hinaus ein tieferes Verständnis für Zusammenhänge, die zwischen den einzelnen Departments der Branche bestehen und das jeweilige Arbeitsgebiet beeinflussen. Des weiteren schulen unsere Dozentinnen und Dozenten die Fähigkeit, methodisch und problemlösungsorientiert zu arbeiten.
Es liegt nun an Ihnen, die vielfältigen Angebote, die unser Programm bietet, zu nutzen. Bei Fragen, zögern Sie nicht, sich mit uns in Verbindung zu setzen. Wir beraten Sie gerne.
Dr. Jutta Wiegmann
Leitung iSFF
Grimme trifft die Branche
29.07.2010 in München
Unter dem Titel „Grimme trifft die Branche“ führt das Adolf-Grimme-Institut in Kooperation mit dem iSFF und dessen Freundeskreis seit 2008 eine einmal jährlich stattfindende Diskussionsveranstaltung zum Thema „Qualität im Fernsehen“ durch.
In diesem Jahr haben sich die Veranstalter aus aktuellem Anlass erstmals für München als Durchführungsort ihrer Reihe entschieden.
Denn, wie auch in den vorangegangenen Jahren in Berlin, sollen anhand einer 2010 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichneten TV-Produktion die Vergabekriterien für diese Prämierung herausgearbeitet werden.
Ausgewählt wurde die ZDF Produktion „Kommissar Süden und der Luftgitarrist“ unter der Regie von Dominik Graf. Da der Film in München spielt und die Stadt zum Thema macht, lag es nahe, in diesem Jahr München als Veranstaltungsort zu wählen und hier im Besonderen den wesentlichen Dreh- und Handlungsort des Films, den „Club Substanz“.
Termin:
Donnerstag, 29. Juli 2010
Ort:
Club Substanz, Ruppertstr. 28, 80337 München
Programm:
17:30 Uhr
Filmvorführung „Kommissar Süden und der Luftgitarrist“ (ZDF / MOOVIE)
(Optionales Angebot für diejenigen, die den Film noch nicht gesehen haben.)
19:00 Uhr
Pause
19:30 Uhr
Begrüßung
Uwe Kammann, Direktor Adolf-Grimme-Institut, Dr. Jutta Wiegmann, Leitung iSFF
19:45 Uhr
Die Suche nach der Wahrheit der Bilder – Kriterien und Jurybegründung
Thomas Thieringer, Journalist, Mitglied der Jury des Adolf-Grimme-Preises 2010
19:50 Uhr
Dominik Graf im Gespräch mit Thomas Thieringer
20:15 Uhr
Panel 1: Die Kunst des filmischen Erzählens oder die Suche nach der Wahrhaftigkeit
Dominik Graf, Alexander Fischerkoesen, Martin Feifel, Jeanette Hain,
Ulrich Noethen im Gespräch mit Volker Isfort (Journalist)
20:45 Uhr
Panel 2: Symphonie einer Großstadt; München als Dreh- und Angelpunkt des filmischen Geschichten-Erzählens
Friedrich Ani, Dominik Graf und Dieter Schleip im Gespräch mit Volker Isfort
21:15 Uhr
Panel 3: Wie viel darf Scheitern kosten?
Dominik Graf, Oliver Berben, Friedrich Ani, ZDF-Vertreter/in
im Gespräch mit Volker Isfort
21:45 Uhr
Publikumsdiskussion
Moderation: Dr. Ulrich Spies, Adolf-Grimme-Preis und Volker Bergmeister
22:15 Uhr
Resümee
Volker Bergmeister, Journalist und Mitglied der Nominierungskommission
des Adolf-Grimme-Preises 2010
22:30 Uhr
Empfang
Eine Teilnahme ist nur nach persönlicher Einladung möglich.
Informationen unter: 030 - 9018 374 43 (Ansprechpartnerin Ulrike Ohmert)
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